Gemeinsam Schönes entdecken, lesen, schreiben, ohne Häme, ohne Kritik, das ist unser Anliegen. Ich werde in Euren Beitragen nichts ändern oder korrigieren, denn keiner soll sich kontrolliert fühlen. Viel Freude am Schreiben und Lesen FvB
Toleranz
Auf einem Feste
parlierten die Gäste,
und zwischen zwei Tänzen
ließ man den Geistreichtum glänzen.
parlierten die Gäste,
und zwischen zwei Tänzen
ließ man den Geistreichtum glänzen.
Man sprach, um Toleranz zu erfassen,
müßt man jeden eig´ner Fasson überlassen.
Drum ließ man nun jeden
seine Meinung bereden.
Und einer rief aus der hinteren Ecke:
"Hauptsache - ich! Juda verrecke!"
Man lächelte leise,
man lächelte still.
Es konnt nach seiner Weise
ein jeglicher sagen, was er will.
Das schließlich ist Prinzip der Toleranz -
Und dann begann von neuem der Tanz!
© Tilly Boesche-Zacharow, 1980
Ein Lächeln
Ein Lächeln verbindet,
ob nah oder fern.
Wohl jeder Mensch mag es -
strahlt hell wie ein Stern.
Ein Lächeln, so fröhlich,
es kostet kein Geld
und wärmt doch die Herzen
in unserer Welt.
Ein Lächeln schenkt Freude,
schenkt Frieden und Glück.
Es macht uns so glücklich,
für den Augenblick.
Und darum, ihr Lieben,
verschenke ich heut
mein Lächeln, von Herzen,
weil es mich erfreut
euch glücklich zu wissen;
seid ihr mir auch fern.
Es strahle für euch heut
nun mein Lächelstern.
© Schwegmann Anne
05-01-2011
Magnolien - Blütenzeit
Im Mai
Magnolienblüten im
Festtagskleid
Der Frühling ist kühl, doch er
lächelt befreit.
Grün stehn die Wiesen am Morgen im
Tau
Die Veilchen erblühn in besonderem
Blau.
Anemonen und Tulpen ganz pünktlich
zur Stelle,
Der Bach stürmt voran mit silberner
Welle.
Die Birke stand gestern noch grau vor
dem Licht,
Heut trägt sie ihr
schimmerndes Frühlingsgesicht.
(C.:by AW)
Vergiss nie
Wenn Tränengold die Wangen ziert,
weil Freundschaft sie zutiefst berührt,
dann danke leise - einfach still -
für dieses herrliche Gefühl.
Wem Seelenheil noch wichtig ist,
der weiß, dass man ihn nie vergisst.
Mag Leben auch beschwerlich sein,
mit Freunden bist du nie allein.
Ja, irgendwann gibst du zurück,
trocknest des Freundes Tränenblick,
schenkst Hoffnung, Mut und Zuversicht,
dann strahlt ihm bald ein neues Licht.
So wundervoll schließt sich der Kreis
wenn du um deine Freunde weißt.
Vergiss niemals was sie geschenkt,
weil Liebe ihre Herzen lenkt.
@ Anne Schwegmann
Engel der Hoffnung
Engel der Hoffnung,
wo finde ich dich?
Im Tal meiner Sorgen,
da fürchte ich mich.
Ich schließe die Augen,
doch find keine Ruh.
Oh, Engel der Hoffnung,
sag mir, wo bist du?
Engel der Sehnsucht,
kennst du meinen Schmerz?
Die Tränen, sie brennen
so tief mir im Herz.
Ich sehe das Glück,
das so mancher genießt.
Oh, Engel der Sehnsucht,
weißt du, wie das ist?
Engel der Liebe,
lass mich nicht allein.
Es ist unerträglich
nur einsam zu sein.
Ich suche schon lange
ein Herz, das mich liebt.
Oh, Engel der Liebe,
sag, wo es das gibt.
Engel des Friedens,
erfülle mein Sein.
Pflanz mir deinen Samen
der Zuversicht ein.
Halt mich fest im Glauben
und schenke mir Mut.
Oh, Engel des Friedens,
dann wird alles gut.
© Anne Schwegmann
17.06.2011
Allein bist du nie
Manchmal
erhellt ein Stern
deine Nacht
funkelnd
fremd
und fern
doch er wacht
mit dir
Manchmal
bewegt nur der Wind
den Sand
der Wüste
zu deinen Füßen
doch
allein bist du nie
Edeltraud Danesch
Die Blume der Hoffnung!
Irgendwann kommt der Tag,
an dem du spürst,
dass man selbst in Einsamkeiten
nicht völlig alleine ist,
begegnest du Menschen,
deren Pulsschlag du ahnen,
erspüren kannst.
Das sind die Tage,
die dich stark machen,
die dich hoffen lassen,
dass es in unserer Welt
noch Menschen gibt,
die mit dir weinen und lachen,
die bereit sind,
nur ein wenig Anteil zu nehmen
und deine kleiner werdenden Träume
mit dir zu teilen.
Sie haben immer noch
ein Lächeln für dich,
kleine Freuden,
die auch ihnen nur geschenkt werden.
Das sind die Menschen,
die bereit bleiben,
ein Stück des Weges mit dir zu gehen,
auch wenn sie selbst zu tragen haben.
Ihr Wesen gibt Kraft,
richtet dich auf und lässt dich spüren:
"Ich schenke dir
die kleine Blume der Hoffnung."
© Marianne Reepen
Du und ich
In der Luft
ein Hauch von Nichts
Ein Sternenhimmel
voller Viel
Die Gedanken
eine Schachtel bunter Fäden.
Such dir einen aus
und ich bestricke dich damit
© Jade
Ferdinand Freiligrath
(Aus "Neuere politische und soziale Gedichte", 1849-51)
Kein offner Hieb in offner Schlacht -
es fällen die Nücken und Tücken,
es fällt mich die schleichende Niedertracht
der schmutzigen West-Kalmücken!
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